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18.01.2021:

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

die Organisation des Distanzunterrichts ist für alle eine riesige Herausforderung. Die Stabilität der digitalen Werkzeuge ist dabei nur ein wichtiger Aspekt, denn der auf diesem Weg gestaltete Unterricht hat eine natürliche Grenze: Die unmittelbare, individuelle und persönliche Auseinandersetzung von Lerngruppe und Lehrkraft mit dem Unterrichtsinhalt in der Schule ist nicht möglich. Daher ist allen klar, dass die Nutzung der Funktionen von moodle vieles erleichtert, aber nicht alle methodischen, didaktischen und sozialen Elemente der Unterrichtsgestaltung vollständig abbildet.

Umso wichtiger ist es, dass die Dinge gemeinsam von Schülern, Eltern und Schule angegangen werden. Wir unterstützen Sie dabei nach Kräften mit direkter technischer Hilfe (Leih-PCs) bzw. Lern- und Wochenplänen sowie zahlreichen Anleitungen oder Videos zur Selbsthilfe. Es gilt aber zu beachten, dass die Lehrkräfte neben dem Distanzunterricht gleichzeitig den verbleibenden Präsenzunterricht sowie die Notbetreuung gewährleisten müssen.

Weiter erheben und prüfen die Lehrkräfte regelmäßig den Lernfortschritt, erläutern die Kriterien der Leistungserhebungen und geben lernförderliche Rückmeldungen zu beidem.

Die sich daraus ergebenen Noten entsprechen den Kriterien des Leistungsbewertungserlasses und finden in den Zeugnisnoten gleichberechtigt ihren Niederschlag.

Somit sind alle Schülerinnen und Schüler verpflichtet, am Distanzunterricht teilzunehmen.

Sollte es dabei Schwierigkeiten geben, helfen wir im Rahmen der bekannten Unterrichtszeiten gern. Die Gestaltung von Freizeitaktivitäten durch die Lehrkräfte ist indes nicht vorgesehen.

Insgesamt bittet das Land Sachsen-Anhalt darum, dass zu Hause entsprechende Bedingungen zur erfolgreichen Bewältigung des Distanzunterrichts vorgehalten werden.

In Namen der Lehrkräfte des Bismarck-Gymnasiums Genthin

Dr. Volker Schütte

Der Landkreis Jerichower Land hat aus der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Verbesserung der Schulinfrastruktur finanzschwacher Kommunen (Richtlinie Schulinfrastruktur), RdErl. des MB vom 4. Juni 2018 und 3. Dezember 2018 - 35-813 47-10 - einen Zuwendungsbescheid für die Fördermaßnahme „Ersatzneubau für das Haus 2 des Bismarck-Gymnasiums in Genthin“ erhalten. Es handelt sich hierbei um einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von maximal bis zu 2.726.965,00 Euro. Die Förderung erfolgt aus Bundesmitteln.

Abzuschließen ist die Investitionstätigkeit bis zum 31. Dezember 2022. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 6.000.000,00 Euro. Die Finanzierung der Restsumme in Höhe von ca. 3.300.000,00 Euro erfolgt vollständig aus Eigenmitteln des Landkreises.

 

Die Zuwendung soll finanzschwache Kommunen in die Lage versetzen, in die Verbesserung der Schulinfrastruktur zu investieren. Ziel ist es, hiermit bei der Sanierung und Modernisierung allgemeinbildender und berufsbildender Schulen – auch mit Blick auf in diesem Rahmen notwendige ergänzende Maßnahmen zur Erfüllung digitaler Anforderungen an Schulgebäude – stärker und schneller als bislang zu Verbesserungen zu kommen.

 

Nach Fertigstellung des Bauvorhabens weist der dreigeschossige Schulneubau acht allgemeine Unterrichtsäume, sechs Fachunterrichtsräume sowie eine großzügige Mensa mit angeschlossener Verteilerküche aus. Für das Lehrpersonal sind neben einem Lehrerzimmer, zwei Teamstationen, vier Vorbereitungsräumen sowie Räumlichkeiten für die Schulleitung und Schulkoordination vorgesehen. Zudem werden ergänzende Nebenräume wie Sanitär-, Hausanschluss-, Lager- und Putzmittelräume integriert. Ein zentrales Element wird der Verbinder sein, der im ersten und zweiten Obergeschoss den direkten Übergang zwischen dem neuen Gebäude und Haus 3 darstellt. Er ermöglicht auch den barrierefreien Zugang zu Haus 3.

 

Die geplante Bauzeit für den Ersatzneubau erstreckt sich im direkten Anschluss an den Abbruch des Bestandsgebäudes über den Zeitraum vom Oktober 2020 bis Juni 2022.

 

6.1.2021: Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

das MB hat heute folgende Mitteilung veröffentlicht:

„Der Unterricht an den Schulen im Land Sachsen-​Anhalt findet ab dem 11. Januar 2021 zunächst bis zum 31. Januar 2021 als Distanzunterricht statt. Davon ausgenommen sind lediglich die Schülerinnen und Schüler, die im Sommer 2021 ihren Schulabschluss erwerben. Für diese Schülerinnen und Schüler findet der Unterricht ab dem 11. Januar 2021 in der Regel als Präsenzunterricht statt. Sofern es die Kurs- bzw. Klassengrößen erfordern, erfolgt dies in täglich wechselnden Halbgruppen. Das betrifft den Hauptschulabschluss in Klasse 9, den Realschulabschluss in Klasse 10, das Abitur in den Jahrgangsstufen 12 oder 13. [...]

Für Kinder bis zum 12. Lebensjahr, die gemäß der geltenden SARS-​COV-2-EindV einen Anspruch auf Notbetreuung haben, wird diese während der planmäßigen Unterrichts-​ oder Öffnungszeit der Schule in der Schule gewährleistet. [...]

Angehörige des Landespersonals an den öffentlichen Schulen im Land Sachsen-​Anhalt, die über ein Attest der Betriebsärzte des für Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin gebundenen Dienstleisters mas über die Zugehörigkeit zur Risikogruppe für einen schweren Verlauf einer Covid-​19-Erkrankung vorlegen, werden von der Verpflichtung Präsenzdienst zu leisten, befreit. Diese Personen erbringen ihre Arbeitsleistung ausschließlich im Distanzunterricht."

Die Schulleitung des Bismarck-Gymnasiums